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22. August 2026    -    St. Peter Ording
"StrandGut Resort", "Strandgut Sessions"

 

Ein Bericht von Lutz Ruben Mückenfalke

 

Bestellungen beim Universum (oder musikalischen Helden)

Viel zu spät habe ich mich entschieden den Gig meiner musikalischen Helden in St. Peter Ording auch noch zu buchen. Ausverkauft!
Es waren nur noch VIP-Tickets zu bekommen und ich musste einmal durchatmen, bevor ich tatsächlich auf „Kaufen“ klickte und über 200 Euro für die Karte ausgab. Ein wenig war ich am Hadern, da ich ja schon einige Konzerte in diesem Jahr, und überhaupt, genießen durfte.
Eines davon war Anfang des Jahres. Wolfgang hatte es endlich geschafft, in meiner Wahlheimatstadt Eckernförde, mit Mike Herting ein grandioses Konzert zu geben… ich bilde mir ein ihm diesen Floh (am Eckernförder Strand zu spielen) vor Jahren bei einer Begegnung ins Ohr gesetzt zu haben. Okay, Ende Januar direkt am Strand, da würde einem der Nordwind ziemlich ungemütlich um die Ohren pfeifen. Also die Stadthalle. Die steht aber auch direkt am Strand. Wünsche werden wahr!
Und im Vorfeld - ich Glückspilz – gewann ich zwei Karten für eine Podcast-Aufzeichnung in Köln mit Wolfgang Ende 2025. Wieder bot sich mir die Gelegenheit Wolfgang einen Floh ins Ohr zu setzen!
Wäre es nicht die Gelegenheit, fragte ich ihn, Ende Januar 2026 so hoch im Norden „Wo dä Nordwind weht“ zum Besten zu geben?

„Wir sind ja „Zwischen Start und Ziel“ und nicht auf der „Dylanreise“. Bekam ich zur Antwort.
Schade, ich liebe diesen Song und hätt‘ was gegeben drum.
Und nun: St. Peter Ording! Die Sonne scheint, der Nordwind macht seinem Namen alle Ehre und natürlich blitzt der Gedanke auf: Ja! Wo, wenn nicht hier!
Mit meiner besonderen Karte betrete ich tatsächlich als erster Gast das Gelände, pflanze mich „janz vörre“ vor die Bühne und nach und nach werde ich von wunderbaren Menschen eingerahmt. BAP-Fans sind einfach liebenswerte Menschen, ich schätze mich so glücklich in diesen Kreis gefunden zu haben und danke Wolfgang für die Flut, die diese Menschen in mein Leben gespült hat.
Nach „Aff un zo“ kündigt Wolfgang an, daß das Konzert ja mindestens ein Dylan-Cover vertragen kann.
Ja, denke ich mir, während um mich herum die Leopardenfell-Hüte zum Einsatz kommen, gerne auch zwei oder drei!
Gegen Mitte des Konzerts der „Ur-Oldie“ und dann, ich fasse es kaum: Der Nordwind!!! Erpeltapete. So schön. Innerlich heule ich schon. Auf der Heimfahrt, mitten in der Nacht, hole ich das dann auch äußerlich nach. Jeder Euro den ich für dieses Ticket ausgegeben habe war es wert.
Danke Wolfgang. Für alles und ganz speziell.

Und weil es hier ja um Wünsche ging: Einen hab ich noch.
Wenn es dann im November auf „Die Zielgerade“ geht, wünsche ich mir, daß Ihr Euch, was die Länge angeht, dabei an dem „Highway 10“ im Süden der arabischen Halbinsel orientiert. Seines Zeichen, längste gerade Straße der Welt! Oder an Bob Dylan, der ja auch einen tollen Titel für seine Tour gefunden hat.
Dankeschön.

Bess demnähx