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Artikel in der Presse und im Internet über BAP findet ihr hier: 

"Niedecken & Co" bei "Stadt TV Düren"

Foto: Radio Köln09.03.10: Bei "Stadt TV Düren" ist das Tagesthema heute das "Niedecken & Co"-Konzert im Rahmen der Kulturtage auf Schloß Burgau. Hierzu gibt es einen längeren Video-Beitrag inklusive einem Interview mit Wolfgang zu sehen!
(Danke Jörg!!)

 

W.N. präsentiert Afrika-Wagen für Kölner Rosenmontagszug

Foto: Radio Köln29.01.10: Aus einer Pressemitteilung des Evangelischen Pressedienstes: "Der Kölsch-Rocker Wolfgang Niedecken will beim Rosenmontagszug auf das Thema Afrika aufmerksam machen. Gemeinsam mit dem Zeichner Dietmar Wilms habe er dafür zwei spezielle Wagen gestaltet, erklärte Niedecken am Freitag in Köln. Unter dem Motto "Weggezappt? zeigt der eine Wagen ein Ehepaar, das vor dem Fernseher sitzt und auf die Fernbedienung drückt, weil ein Bericht über die Armut in Afrika gezeigt wird. Der zweite Wagen kritisiert unter dem Motto "Der Sponsor kütt" Industriestaaten, die Diktatoren in Entwicklungsländern unterstützen.
Sein Engagement begründet Niedecken, der nach eigenen Worten bislang "mit Karneval nichts am Hut" gehabt habe, mit einer Anfrage des Zugleiters Christoph Kuckelkorn. Nach einem Gespräch über Afrika habe der Zugleiter das als Thema für den Zug vorgeschlagen, erklärte der Kopf der Kölsch-Band BAP, der sich seit Jahren für ein Resozialisierungsprojekt für Kindersoldaten in Nord-Uganda einsetzt. Allerdings werde er wegen einer Knieverletzung nicht auf dem Zugleiterwagen mitfahren können. Er werde den Umzug jedoch von der Tribüne aus mitverfolgen, versicherte der 58-jährige Musiker."
Eine Videoclip der offiziellen Präsentation der beiden Wagen findet ihr auf der Homepage des "Kölner Stadtanzeigers".

Extratour 2010

Für die BAP-Extratour, die durch die Schweiz, Österreich und Luxemburg führen wird, stehen bislang folgende Termine fest:
5. Mai 2010: Salzburg (A), Rockhouse
6. Mai 2010: Linz (A), Posthof
7. Mai 2010: Feldkirchen (A), Stadtsaal
8. Mai 2010: Graz (A), Orpheum
10. Mai 2010: Wörgl (A), VZ Komma
11. Mai 2010: Wien (A), Szene
13. Mai 2010: Winterthur (CH), Salzhaus
14. Mai 2010: Luzern (CH), Schüür
15. Mai 2010: Bern (CH), Bierhübli
28. Mai 2010: Esch-sur-Alzette (LUX), Kulturfabrik
Alle BAP-Konzert-Termine im kommenden Jahr findet ihr hier.
Tickets für die Konzerte in der Schweiz gibt es u.a. bei "Starticket", für Österreich bei "Oeticket" und für Luxemburg
bei www.e-ticket.lu und Ticket Regional

„Sonx aus Köln, Berlin, New York und Jottweiswo . . .”

Es war ein Geburtstagsgeschenk der ganz besonderen Art, das Wolfgang Niedecken der Berliner „taz“ anlässlich ihres dreißigjährigen Bestehens im April 2009 machte. Eingeladen als Topact der Feierlichkeiten, hatte Niedecken zusammen mit der Geigerin Anne de Wolff und dem Percussionisten Rhani Krija „Songs aus Köln, Berlin, New York un Jottweißwo“ präsentiert – ein mitternächtliches Unplugged-Programm, das BAP-Klassiker und –Raritäten ebenso enthielt wie Coverversionen von Songs geschätzter Kollegen wie Lou Reed, Leonard Cohen, Bruce Springsteen und Bob Dylan. „Ein Programm voller Anmut und Entschlossenheit“, urteilte die Presse; ein Programm, das nun, in veränderter und erweiterter Form, aufgrund großer Nachfrage eine Neuauflage erfährt. 
Nicht nur die „taz“ erkennt in Wolfgang Niedecken den „Erfinder des deutschen Dialektrocks“. Seit mittlerweile fast fünfunddreißig Jahren bringt Niedecken, als BAP-Chef einer der erfolgreichsten deutschen Rockmusiker, den Kölner Dialekt zum Funkeln, zum Nachdenken und zum Erzählen, eröffnet ihm eine vorher ungekannte thematische Vielfalt und literarische Qualität. Niedeckens Texte zeigen ein Köln ohne Narrenkappe, sie erwecken das in Gemütlichkeit und Karnevalsseligkeit versunkene Kölsch zum Leben und durchbrechen, mit jeder Platte aufs Neue, in einzigartiger Weise alle Sprach- und Verständnisbarrieren. So erreichte auch das bislang letzte BAP-Album „Radio Pandora“, veröffentlicht im Juni 2008, wieder den ersten Platz der Verkaufshitparade. Im selben Jahr wurde Wolfgang Niedecken für seine besonderen Verdienste um die deutschsprachige Dialektliteratur mit dem renommierten Friedestrompreis ausgezeichnet. 
Dank BAP hat der Kölner Dialekt sein Ghetto verlassen. Niedeckens Texten liegt nichts ferner als provinziell beschränkte Heimatkunst, davon legt auch der erklärte Kosmopolitismus ihrer Schauplätze Zeugnis ab: Berlin, New York, aber auch Marokko, Norduganda und Patagonien bilden den Horizont eines Erdkreises, in dessen Mitte – von Rechts wegen – Köln liegt. Es gehört zu Niedeckens Stärke, dass er das Fremde mit der gleichen Liebe ausspricht wie die nahen Dinge. Er nimmt, was er erzählt, aus der Erfahrung; aus der eigenen oder berichteten, der gelesenen und überlieferten. Seine Habe besteht aus einem Koffer voller Geschichten, sein Glück aus der Aufmerksamkeit seiner Zuhörer, wenn er zu erzählen beginnt. Von Aufbruch und vom Wegfahren handeln die „Songs aus Köln, Berlin, New York un Jottweißwo“; vom Unterwegssein, dem Verlust aller Sicherheiten und von der Sehnsucht, die nur eine Richtung kennt: zurück zum Heimathafen.
Während die Besucher der BAP-Tourneen das längst legendäre „Affrocke“ der Band bei dreistündigen Auftritten in Rock ’n’ Roll-Hallen und bei Sommernachtskonzerten unter freiem Himmel feiern, ergibt sich nun, in einer BAP-Pause, die Gelegenheit, mit dem Programm „Songs aus Köln, Berlin, New York un Jottweißwo“ Wolfgang Niedecken bei einem raren Unplugged-Auftritt zu erleben: Akustisch, nah, mit einem eigens für den Anlass zusammengestellten Programm voller Überraschungen und im Verbund mit zwei herausragenden Musikern. Anne de Wolff (Rosenstolz, Calexico), die neben Geige auch Akkordeon, Mandoline und Bass spielt, und Rhani Krija, den sein Weg von traditioneller marokkanischer Musik über den Jazz hin zu Popgrößen wie Sting und Prince geführt hat, werden Niedecken dabei unterstützen, seine Songs in neuen Arrangements und mit veränderter Instrumentierung zu präsentieren.
Eine intime Konzertsituation, die wie geschaffen scheint für den „Storyteller“ Wolfgang Niedecken, der, um einen Satz Walter Benjamins aufzugreifen, wie jeder große Erzähler die Begabung hat, „sein Leben, seine Würde: sein ganzes Leben erzählen zu können“. Der Besucher ist eingeladen, sich einzulassen auf eine intensive musikalische Erfahrung, sich mit auf eine Reise zu machen, die mitten im Alltag neue Möglichkeiten erahnen lässt. Ein Abend voller Geschichten, voller Songs, die wie fremde Länder sind oder wie Träume.
Bislang bestätigte Termine:
4. März 2010: Düren, "11. Kulturtage auf Schloß Burgau"
5. März 2010: Wattenscheid, St. Nikolaus-Kirche (Westenfelder Straße 115), Tickets über PRINZIP HOFFNUNG e.V.
6. März 2010: Worpswede, Music Hall (Findorffstraße 21)
7. März 2010: Berlin, Schloßparktheater (Schloßstraße 48)
9. März 2010: Kaiserslautern, Kammgarn (Schoenstr. 10)
10. März 2010: Ulm, Roxy (Schillerstraße 1 / 12)
11. März 2010: Singen, Kulturzentrum GEMS (Mühlenstr. 13)
12. März 2010: Reutlingen, Franz.K (Unter den Linden 23)
14. März 2010: Friedrichshafen, Bahnhof Fischbach (Eisenbahnstr. 15)
15. März 2010: Erlangen, E-Werk (Fuchsenwiese 1)
18. April 2010: Potsdam, Nicolaisaal - "Hoffbauer Gala 2010"
19. Mai 2010: Wolfhagen, Kulturzelt

Einziges Deutschland-Konzert 2010 in Bonn am 29. Mai !!

„Kameraden, machts Platz, jetzt kommt eine Extratour!“, heißt es in einem Stück des österreichischen Dramatikers Johann Nestroy. Was 1834 im Alt-Wiener Volkstheater zu hören war, kann im Frühsommer 2010, nicht nur in Wien, noch einmal ausgerufen werden: Mit BAP zieht es eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands ins benachbarte Ausland, in die Schweiz, nach Luxemburg und nach Österreich. Eine „Extratour“ in einer Zeit des Dazwischen – nach der ausgiebigen Tournee zum Nr.1-Album „Radio Pandora“, die im September 2009 vor dem Kölner Dom zu Ende ging, und vor dem Beginn der Arbeit an einer neuen Platte. Nach den Konzerten im deutschsprachigen Ausland werden BAP am 29. Mai 2010 wieder zurück sein im Heimathafen. Schon Kurt Tucholsky wusste: „Jede Extratour hat einen Schluss“, und BAP werden ihn mit einem Auftritt auf der Bonner Museumsmeile gebührend feiern. Das BAP-Konzert in Bonn wird nicht nur das letzte der „Extratour“, sondern auch das einzige in Deutschland im Jahr 2010 sein. Schon vor einigen Jahren notierte BAP-Chef Wolfgang Niedecken in sein Tour-Tagebuch: „Es ist tatsächlich immer etwas ganz besonderes, unter diesem Zeltdach zwischen der Bundeskunsthalle und dem Kunstmuseum unser dreistündiges Fast-Heimspiel zu bestreiten.“ Ein „Fast-Heimspiel“ nicht nur aufgrund der geographischen Nähe zu Köln. Ein „Fast-Heimspiel“ auch, weil jeder Auftritt in Bonn Erinnerungen weckt an frühere, an Szenen dieses Roadmovies namens BAP, das vor über drei Jahrzehnten unter Ausschluss der Öffentlichkeit seinen Anfang nahm und längst alle damals vorstellbaren Dimensionen gesprengt hat. Einstellung für Einstellung eine „Rock’n’Roll Fantasy“ (Ray Davies). Und immer wieder ist der Schauplatz Bonn: Räucherstäbchen und Kifferposter im Bad Godesberger Hippieschuppen „Underground“ bei Niedeckens ersten Auftritten mit seiner Schülerband in den 60er Jahren. Ein bitterkalter Soundcheck-Nachmittag in den ungeheizten „Rheinterrassen“ im Dezember 1980 – warm würde es am Abend noch genug werden bei einem jener frühen, von unbändigem Willen und Kompromisslosigkeit geprägten „Baby, jetz jeht et aff“-BAP-Gigs vor ausverkauftem Haus. Das Konzert zusammen mit Joseph Beuys am 10. Juni 1982 auf den Bonn-Beueler Rheinwiesen vor 300.000 Nachrüstungsgegnern, die sich alle nicht mehr mit einplanen lassen wollten. Auftritte im Café Populaire, in der Biskuithalle, im Römerbad und, bei „Rhein in Flammen“ vor 100.000 Besuchern in der Rheinaue. Und selbst der erste BAP-Proberaum lag näher bei Bonn als bei Köln, nämlich an der Autobahn 555, genauer: in einem Wiegehäuschen des Kalksandsteinwerks Hersel. Der BAP-Song „Für ’ne Moment“ ruft die Erinnerung an diesen Proberaum noch einmal auf. An das Jahr 1976 und eine, von Wolfgang Niedecken und dem Bonner (sic!) Gitarristen Hans Heres gegründete, noch namenlose Band „zwischen Kippen und leeren Flaschen, ohne jede Illusion“, die eigene Musik einmal aus einem Radio hören oder von einer Bühne aus spielen zu können. Und doch war das, was diese Band von allen anderen unterscheiden sollte, schon deutlich zu vernehmen: „Ich höre eine merkwürdige Sprache, total egal, wie man sie nennt, irgendwie schien sie zu passen zu der merkwürdigen Band“. Das ist fast fünfunddreißig Jahre her. Nur kurze Zeit später wurden die auf Kölsch verfassten BAP-Songs gehört, mitgesungen und durchlebt von Fans nicht nur im Umkreis von Köln, sondern in ganz Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und Luxemburg. An diesem Erfolg hat sich, selbst in zunehmend dialektfeindlicheren Zeiten, nichts geändert. Auch das bislang letzte BAP-Album „Radio Pandora“ erreichte wieder Platz eins der Verkaufshitparade. Und noch immer bringt Niedecken in seinen Texten das Kölsch zum Funkeln, zum Nachdenken und zum Erzählen, eröffnet ihm eine vorher ungekannte thematische Vielfalt und literarische Qualität. Zum insgesamt siebten Mal seit 1997 treten BAP auf der Bonner Museumsmeile auf, kein Act hat diesen Ort häufiger bespielt. Gleich nebenan, in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, hinterließ Wolfgang Niedecken bei einer Retrospektive seiner Arbeiten 2004 auch als bildender Künstler „Spuren“. Am 29. Mai 2010, bei einem weiteren „Fast-Heimspiel“, ist der Besucher eingeladen, sich einzulassen auf eine intensive musikalische Erfahrung, die alle längst legendären Live-Qualitäten der Band enthält: Spielfreude, Interaktion mit dem Publikum, Euphorie und eine epische Konzertlänge von mindestens drei Stunden. Unterstützt wird die Band dabei von der Geigerin Anne de Wolff (Calexico, Rosenstolz). Beim „Affrocke“ auf der Museumsmeile werden die großen Hits nicht zu kurz kommen, jedoch wird durch das BAP-typische stete Verändern des Programms auch für Überraschungen gesorgt sein. Eine Rock’n’Roll-Party unter freiem Himmel, an einem Samstagabend im Frühsommer – Erinnerungsreise, Gegenwartsfeier und Vorausblick zugleich. Unmittelbar danach werden sich die Musiker zurückziehen, um neues Material zu erarbeiten. Und eben auch darum gehen BAP auf „Extratour“: Nicht nur um eine eingespielte Einheit zu bleiben, sondern auch und vor allem, um diejenigen noch einmal zu sehen, für die dann die neuen Songs geschrieben und aufgenommen werden.
Samstag, 29. Mai 2010 Bonn • Museumsplatz Einlass: 17.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr • Tickets

Ausstellung "ich krieg dich – children affected by war"

23.01.10: Aus der Ankündigung zur Ausstellung "ich krieg dich – children affected by war", die vom 28. Januar bis zum 4. März im Lichthof des Auswärtigen Amtes in Berlin besichtigt werden kann: "Die Besucher der Ausstellung werden zunächst an ihre eigene Jugend durch Bilder aus Deutschland erinnert. Danach werden sie in die vier Länder Afghanistan, Libanon, Uganda und DR Kongo mitgenommen und erfahren, wie Kinder tagtäglich von Gewalt und Krieg betroffen sind. Kinder werden aus der Geborgenheit ihrer Häuser und Familien vertrieben,müssen in unsicheren Flüchtlingslagern leben, verlieren Freunde und Verwandte, sind auf sich  allein gestellt, können nicht mehr zur Schule gehen. Kinder sind schutzlos und leichte Beute. Kinder können aber im Kriegsalltag auch selbst etwas für ihre Zukunft tun. In der Ausstellung werden beispielhaft Projekte vorgestellt, wie Kinder gestärkt, geschützt und in ihrem täglichen Umfeld zur Mitgestaltung angeregt werden. Eines dieser Projekte wird von Wolfgang Niedecken unterstützt. Auf der Vernissage wird er über seine Erlebnisse in Nord-Uganda berichten und ein Lied, das er für die Kinder dort komponiert hat, singen.
Die Vernissage findet im Lichthof des Auswärtigen Amtes, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin am 12.2.2010 um 11 Uhr statt.

BAP bei der ultimativen Chart-Show

07.01.10: Am 15. Januar ist BAP wieder musikalischer Gast in der "Ultimativen Chart-Show". Thema der Sendung: "Die erfolgreichsten deutschen Alben der 90er - Made in Germany". Die Sendung beginnt um 21:15 Uhr.