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31.01.2004 | Stefan aus aus OWL  | E-mail schreiben
Chrischi hat vollkommen Recht: Ist das denn so schwer zu kapieren?

Bei dem Song „Unger Linden“ handelt es sich um einen Rückblick auf die gescheiterte DDR aus dem Jahre anno 1984. BAP hatte damals Rückrad bewiesen und sie sind dann in diesem Asbesttempel doch nicht aufgetreten.

Was soll den in einem Video mit Rückblick auf Jahr 1984 rein? Das heutige Sony-Center, oder was?

Ich lese immer nur ...passt nicht in die heutige Zeit... usw.

Es ist ein RÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜCKBliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiCK!!!
Und außerdem jährt sich diese Geschichte zum 20tigen Mal, dass es sogar dem Sender MDR eine Sendung wert ist.

Soweit ich weiß, war Herr Niedecken seinerzeit dabei, und hat einen Bezug zu diesen Geschehnissen.

Darf er jetzt auch keine Liebeslieder mehr schreiben, weil die gesamte Band nicht dabei war und somit keinen Bezug hat?

Etwas kleinkariert alles!

Hätte ich man bloß nicht geschrieben, wie gut mir die neuen Songs gefallen....

31.01.2004 | Ingo aus Dormagen  | E-mail schreiben
Endlich mal wieder ein Gb von BAP! Und noch dazu eines mit guten Einträgen!

Freue mich tierisch auf die kommende Tour, und habe im Radio einige Lieder von SONX gehört.
Nach den Aufregungen um den Weggang von J. Streifling geht es also in klassischer 5 'er Besetzung weiter! Eine neue Tour und Album! Was will man mehr?
Zu der BEmerkung vom Chef Chrischi:
Zu dem Palst möchte ich hinzufügen, dass die Wahl als Video-Vorlage mich persönlich weniger froh stimmt. Passt irgendwie nicht zur heutigen Zeit, und ich tue mich mit solchen Bauten schwer (das gleiche gilt für Vogelsang, Nürnberger Parteigebäude usw.). Klingt für mich auch so ein wenig "die Westgruppe triumphiert im nachhinein im Palast der DDR über den Osten". Zumal auch die jetzige Band-Besetzung , und die Tour in keinem Zusammenhang zu dieser Zeit steht, zur Wendezeit vielleicht. Aber nach 2 Jahrzehnten eher wohl nicht. Ist auch nur eine Meinung, unter vielen.


Euer Ingo

31.01.2004 | benno aus aus berlin  | E-mail schreiben
hallo liebe leute!
kleiner widerspruch: der palast der republik der ddr steht für mich für ein unrechtregime, dass zu verantworten hatte, dass fans aus der ddr bap im jahre 1984 nicht sehen und hören konnten, mich eingeschlossen. "sie wollten nicht spelen vor weißer friedenstaube". nur gut, dass sich bap nicht vor einen offiziellen karren hat spannen lassen, und dort aufgetreten ist! als "bühnenbildinzenierung" für einen neuen song mit dem bezug zur damaligen zeit/tour ist dieser ort absolut nicht geeignet!!! was soll das jetzt?klingt zuviel nach revanche. es ist kein gemäuer für sowas. vor 20 jahren nicht, und auch heute nicht.

ansonsten super-seite über meine "west-band"-nummer 1 : bap. freue mich schon auf den tourstart in berlin.
viele grüsse aus berlin
benno

31.01.2004 | Chrischi aus Neuried  | Zur Webseite | E-mail schreiben
Also, normalerweise äüßere ich mich ja recht selten zu Einträgen hier im Gästebuch, aber jetzt - trotz der Gefahr als Besserwisser dazustehen - sei eines doch zu der Meinung, "der Palast der Republik" sei in dem Video zu weit hergeholt oder absolut unpassend", angemerkt: In dem Song geht es um die abgesagt DDR-Tour. Und im Rahmen dieser Tour sollte BAP im "Palast der Republik" spielen. Ist das so schwer zu kapieren...
Und vielleicht noch ein Wunsch an euch: Bitte wartet mit Statements über das neue Album bis es auf dem Markt ist und ihr es kennt...
So, und jetzt habt ihr wieder Ruhe vor mir...
Euer Chrischi

30.01.2004 | Karin aus Nordhessen  | E-mail schreiben
Hi Nico!
Teilweise kann ich dem zustimmen. Vermisse wirklich etwas den 'Touch' der früheren Jahre. Diese Marokko-Reise wirkte wirklich etwas 'gebügelt-gestellt' [kleidermäßig, und auch sonst etwas a la Otto-Katalog selbstdarstellend].
Wem's gefällt...naja... :-(

Hi Stefan!
Natürlich sollte er singen-schreiben was er denkt. Klar. Bloß vermisste ich auf den letzten CD'S etwas tiefersinniges. Mau Mau, aff un zo usw. sind zwar ganz witzig, aber -Istanbul-,- Wat schrieve me in sun'nem Fall- usw. rangieren da schon um weiten drüber. Etwas mehr Zeitgeschichte(aber nicht -FC jeff jaaas-) als wie Rückblenden
wären mal ganz 'joot'
_

Bin mal gespannt wie sich die neue CD so anhört. Habe ein paar Sachen gehört. -Wann immer Du nit wigger wess - hört sich vielversprechend gut an.:-) -Unger Linde- ist mir ebenfalls zu weit weg.Honeker's Residenz gehört auf den Schrotthaufen der Geschichte, nicht in ein Video :-( . Vielleicht sehen es andere anders. Eine erneute Rückblende (siehe oben).

Man sieht sich bei der Tour!

30.01.2004 | Armin Lefuet  | E-mail schreiben
Hallo Leutles,
muss da mal kurz was (nicht direkt zum Thema) loswerden, da es mich regelmäßig beim lesen des Gästebuches schüttelt: "Chrischi" heißt Chrischi (siehe oben links) und nicht Chrischie... Das liest sich fast wie "Geschrei" oder so...
Aber nichts für Ungut :P
Bleibt weiter konstruktiv und anständig, damit wir hier alle noch lange was von haben :-)
Grüße,
Armin

30.01.2004 | Stefan aus aus OWL  | E-mail schreiben
Hallo Nico,

sorry, leider verstehe kaum etwas von dem, was Du da schreibst. Macht aber auch nichts!

Letztendlich sollte Wolfgang Niedecken weiterhin von dem Schreiben, was ihn bewegt und nicht von dem, was andere von ihm hören möchten.

Für mich der Brüller:

"Wenn man sich diese Fotos mal genau anschaute, so sahen die Hemden doch verdächtigt "gebügelt", nicht nach Sandsturm, Entdeckung, Songschreiben und Abenteuer aus, sondern "tadelos-sauber", und die Haare ebenfalls tadelos geglättet, "gestylt". Alles nicht unbedingt "alternativ" über den Massetouristen "schwebend"....."

Da fällt mir dann einfach nix mehr zu ein.

Übrigens für alle Niedersachsen. In der Sendung von Radio 21 sagte Wolfgang Niedecken, dass in Hannover ein Open-Air stattfinden soll. Stadtpark? Kann das sein? Termin steht noch nicht fest. Soweit ich weiß, touren auch die Furys, dass wäre doch was....





30.01.2004 | Rue aus Malsch  | E-mail schreiben
Hallo ... Schön, dass das Gästebuch wieder geöffnet ist. Auf jpc gibts das Tracklisting mit Songlänge. Leider gibts keine einzige lange Hymne mehr wie auf den vergangenen Alben ... Schade, dass das Album mit 60 Minuten Gesamtspielzeit doch deutlich kürzer ausfällt als seine Vorgänger - und seltsam, dass WN auf seiner Homepage davon erzählt, dass "Sulang du spills" keinen Platz mehr auf dem Album gehabt hätte ... Hoffentlich zünden die Sonx auf dem Album mehr wie die auf der Single - denn Rockn Roll ist für mich was komplett anderes ... Bin äußerst gespannt!

30.01.2004 | Stephan aus Wiesbaden  | E-mail schreiben
@Stefan aus OWL: Ich verstehe was Du meinst und sehe es ähnlich! :-)

29.01.2004 | Stefan aus aus OWL  | E-mail schreiben
Wenn man in einem Forum nicht genau aufpasst, was man schreibt, passiert es schnell, missverstanden zu werden. Dieses ist mir scheinbar gut gelungen. Was ich eigentliche meinte, war....

Es gibt diverse Liedtexte von verschiedensten Songschreibern, die ich als außerordentlich gelungen halte. Es gibt sozialkritische Texte die sehr gut finde und welche, die ich sehr daneben finde. Gerade mein Freund Lindenberg hat leider die außerordentliche Begabung, sowohl das eine, als auch das andere hinzukriegen.

Für mich gibt es gute und schlechte Texte. Aber niemals vergleiche ich die Texte, mit denen anderer Songschreiber. Entweder sind sie gut oder schlecht. Ein Text wird für mich nicht dadurch schlecht, weil es von anderen Autoren bessere gibt und natürlich ist ein Text für nicht automatisch gut, weil es schlechtere gibt. Entweder gefällt er mir oder nicht. Und dabei ist mir Authenzität wichtiger als irgendein schlechter, sozial kritischer Text. Hauptsache sozialkritisch? Nein Danke! Hauptsache authentisch! Und ein guter, authentischer sozial kritischer Text? Sehr gut!

Und ich finde, dass Wolfgang Niedecken die Gabe besitzt, sehr authentische Texte zu kreieren. Ich mag ganz besonders seine kunstvolle Fähigkeit, Bilder in Worte zu fassen: nur als Beispiel....der Ventilator dreht sich gerade so schnell, dass man ihn sieht...

Mir gehen halt diese Extreme auf den Geist. Auf der einen Seite diese nervige Spaßgesellschaft „Fun-Fun-Fun“ und auf der andere Seite diese ewigen und ständigen Nörgler, die ihre Trostlosigkeit pflegen und hegen.

So ein Text wie „Jedanke im Treibsand“ ist für mich außerordentlich gelungen. Zwar nicht sozialkritisch, aber trotzdem sehr berührend.

Entgegen Nico bin ich auf BAP nicht durch die sozial kritischen Texte, sondern durch die Musik aufmerksam geworden. Erst nach dem Kauf des ersten Albums habe ich gedacht: Verdammt! Auch noch geniale Texte.

Nico, ich kenne nicht nur banale Texte, die austauschbar sind, sondern auch sozial kritische!

Ich denke, dass es auch schwierig ist, ja schier unmöglich ist, sich nach einer Schaffenszeit von über 25 Jahren in Textpassagen nicht zu wiederholen. Außerdem hat doch jeder seinen eigenen Stil, seine eigene Persönlichkeit, so dass man sich zwangsläufig wiederholt.

Grausam, wenn es bis zur nächsten BAP-Scheibe 13 Jahre dauern würde, da sich Wolfgang Niedecken textlich nicht wiederholen möchte. Dazu mag ich die Musik viel zu sehr.

Mir ist bekannt, dass der Palast der Republik ein Monumental-Bauwerk der ehemaligen DDR ist. Aber ist es nicht auch ein Teil der deutschen und auch der BAPschen Geschichte! Sie sind dann dort nicht aufgetreten!!!

Es ist ein Symbol, wie der brennende Reichstag in „Widdderlich“ (Oder irre ich mich jetzt?)!

Ich höre einfach nur gerne gute Rockmusik. Und das können die!

Ich wollte mit meinen erstem Forumsbeitrag nur schreiben, dass ich nach der Sendung bei Radio 21 von den Songs positiv überrascht war. Weil guter Rock! Und das ist mir wichtig.

Das wichtigste hatte ich allerdings bei meinen vorherigen Einträgen vergessen. Vielen Dank an Chrischi für diese geniale Seite, die tollen Infos, seinen Fleiß und natürlich seinem Mut, dass Gästebuch wieder zu eröffnen. Ich mag diese Verrückten ;-)

Gibst es eigentlich schon Tanger-Beauty-Hefeweizen?

29.01.2004 | Kerstin aus Bielefeld  | Zur Webseite | E-mail schreiben
Erstmal ein nettes HALLO an alle!
Und dann ein ganz besonders nettes an Chrischi!
Das Gästebuch lebt also wieder! Schön!
Vielleicht wird es ja jetzt tatsächlich zu einem freundlichen Ort im Web, an dem man sich über seine Lieblingsband oder einfach auch nur über eine Band unterhalten kann, wo aber auch andere Meinungen akzeptiert werden. Naja, warten wir's mal ab.
Ich habe eben dem SR1 Special zugehört und mein "Sermon" dazu: "Unger Linden" hat mich beim ersten hören jetzt nicht gerade vom Hocker gehauen (musikalich nicht und auch textlich ist es mir zu weit weg, es sind mittlerweile 20 Jahre vergangen, ich kann mich zwar noch an das "Warm up" damals im Januar '84 in Anröchte im Bürgerhaus erinnern, aber das jetzt als Lied... mhm mein Ding ist es nicht), aber vielleicht kommt das ja noch?! "Wann immer du nit wiggerweiss" ist da schon besser (Stimme/Gesang und Musik passen besser zusammen, und der Text ist zeitlos und auch übertragbar, finde ich jedenfalls). Aber harren wir der Dinge auf dem Album und dann gehts hoffentlich wieder in die Vollen bei den Konzeten! :-)
Bis dahin und schönen Gruß
Kerstin

29.01.2004 | Stephan aus Wiesbaden  | E-mail schreiben
...nur vorsichtshalber: Zu meinem P.S.: Das Wort sch...egal
kann man falsch verstehen, wenn man mich nicht kennt (und weiß wie ich so
etwas meine). Natürlich interessiert mich Wolfgang's Leben auch, aber man
kann alles 'übertreiben', bzw. überbewerten!!!
By the way... ;-)

29.01.2004 | Jörg F. aus Köln  | E-mail schreiben
Ehe es ein Lob für die Musik gibt, erst mal ein Lob für die Macher dieser Seiten und der Newslestter. Danke dass Ihr mich auf dem Laufenden haltet. Ist einfach angenehm.
Also weiter so un: maat et joot ( obwohl das macht Ihr ja schon
Gruß aus dem tatsächlich doch verschneitem Köln

29.01.2004 | Stephan aus Wiesbaden  | Zur Webseite | E-mail schreiben
...hätte mich auch gewundert, wenn sich etwas geändert hätte!
Naja, Hauptsache es geht hier vernünftig ab...
Ich warte mal ab, denn 'Vorverurteilungen', bzw. 'Vorlobeshymnen' sind
nicht mein Ding: Erst mal alles in Ruhe gehört haben!
Bin gespannt, auch dank Stefan aus OWL.
P.S.: Wo Wolfgang Urlaub macht ist mir wirklich sch...egal. Solang man sonst
keine Probleme hat!!! It's only Rock'n Roll...
Grüße
Stephan

29.01.2004 | Stefan aus aus OWL  | E-mail schreiben
Hallo Karsten aus Leverkusen,

naja, dann wirst Du wohl mit BAP nicht viel Freude haben. Geschmäcker sind halt verschieden. Gut so!!!

Aber gestatte mir die Frage, wieso Du von BAP progressive "Arrangements erwartest? Hatte es die jemals bei BAP gegeben?

Wenn ich was progressives hören möchte, dann greife ich mal nicht ins BAP-Fach vom CD-Ständer, oder?

Und die Texte? Ob die PUR-haft sind, kann ich nicht beurteilen, weil ich PUR nämlich nicht höre. Mag ich musikalisch nicht.

Und gemessen habe ich Wolfgang Niedecken (und auch andere) mit anderen Sonschreibern nie. Wieso auch? Macht man das jetzt?

Und irgendwelche Sozi-kritische Texte mit dem zum 1.000 Male aufgekochten Thema, muß ich auch nicht haben. Ich persönlich brauche hierzu keine Denkanstöße. Kriege ich auch so hin.

Ich weiß nicht, ob Du Kinder hast. Den Text von "Wann immer Du nit wigger..." kann ich mit 2 Kindern sehr gut nachvollziehen.

Ich hoffe einen guten Menschenverstand zu haben, aber dennoch glaube ich, diesen Song zur Musik nicht hätte texten können. Naja, hätte ich mal damals besser aufgepasst...

Sting und Christine Kaufmann kenne ich auch. Sind doch gar nicht so schlimm, oder?

Was ist wäre denn deiner Meinung nach ein NICHTmodernes Urlaubsziel ohne High-Society, von dem Herr Niedecken berichten dürfte?

Und was ist denn makaber, wenn der Palast der Republik gezeigt wird?

28.01.2004 | Detlev aus Hamburg  | E-mail schreiben
Ich kann mich Stefan nur anschließen. Die neuen Stücke waren sehr gut, genau mein Geschmack. Dank Kabel, konnte ich die Sendung auch in Hamburg hören.

Warum "Sulang du spills" nicht den Weg auf das Album gefunden hat, tja, keine Ahnung. Das kann man wohl auch nur beurteilen, wenn das komplette Album draussen ist. Laut Wolfgang, hätte es thematisch zu viele Überschneidungen gegeben.

Wie auch immer. Die Stücke klangen sehr frisch, nicht glatt geschliffen, einfach geradeaus, alles "wesentliche" drin. So muß BAP klingen, darum bin ich mal Fan geworden. Obwohl mir die letzten zwei Alben auch schon wieder sehr gut gefallen haben, aber das neue kommt mir doch noch mehr entgegen.

27.01.2004 | Ralf aus Berlin  | E-mail schreiben
Gruss allen BAP-Fan aus Nah und Fern.
Hoffe es wird wieder ein erfolgreiches Jahr und wir haben alle viel Spass miteinander.
Würde mich über jeden Kontakt mit einem BAP-Fan freuen.Einfach Nachricht senden.
Gruss Ralf

27.01.2004 | Stefan aus OWL  | E-mail schreiben
Schön, dass das Gästebuch wieder aktiv ist. Hoffentlich dauert’s diesmal länger.... ;-)

Am 20.01. war Wolfgang Niedecken bei Radio 21 und in dieser Sendung wurden insgesamt 5 Stücke vom neuen Album gespielt: Wann immer du nit wigger weiß, Unger Krahnebäume, Sulang du spills, Unger Linde en Berlin und eine Akustik-Live-Version von Jedanke em Treibsand.

Nach dem für mich etwas zu locker, flockig klingenden letzten Album „Aff un zo“, fand ich die neuen Stücke allesamt genial. Schnörkelloser Rock. Schöne, melodiöse Songs mit tollen Arrangements in Szene gesetzt.

„Wann immer du nit wigger weiß“ könnte eine typische BAP-Nummer ihrer rockigen 80er Jahre sein: Strophen im Midtempo gehalten und dann der hochmelodiöse, knallende Refrain. Dominierender Bass.

„Unger Krähenbäume“ ist eine schnelle Nummer mit einem genialen Refrain. Endlich wieder so ein Kracher von BAP a la „Südstadt, verzäll nix“. Erinnert mich stellenweise an Golden Earing. Ganz besonders der Schluss des Liedes, wie der Anfang von „Radar Love“.

Schon erstaunlich, dass es „Sulang du spills“ nicht aufs Album geschafft hat. Denn das Lied ist eine sehr schöne Ballade: Klavierbegleitung, jaulende Gitarren im Hintergrund, Hammond-Orgel, „Männer-Chor-Gesang. Zum Mitsingen schön.

„Unger Linde en Berlin“ ist behutsam trabender Windmaschinenrock. Ordentlich verschiedene, aber nicht aufdringliche Gitarren, Klick-Snare-Begleitung. Man meint geradezu noch einmal einen Blick aus dem Fenster des die DDR verlassenden Busses zu werfen. Text und Musik passen einfach genial zusammen!

„Jedanke em Treibsand“ wurde von Wolfgang Niedecken live vorgetragen. Endlich wieder so ein Gänsehauttext von ihm!

Bei den Songs überzeugen die rockigen, puristischen Arrangements. Ohne Schnörkel. Keine überladenen, bombastischen Produktionen. Keine Blechbläser. Aber gerade deswegen alles sehr interessant in Szene gesetzt. Weniger ist mehr! Man hört Akustikgitarren, jaulende und röhrende E-Gitarren, sehr schöne Klavierarrangements, Hammondorgel, Grooviger Bass, mal knallendes, mal dezentes Schlagzeug und auf „Unger Linde en Berlin“ sogar Blues-Harps. Einfach Rock! Toll!

Die neue Scheibe ist meine!

Wir sehen uns in Pahlen.

Tschüß

27.01.2004 | Corry aus Frankfurt  | E-mail schreiben
Hallo zusammen,
na, wünscht ihr euch fleißig den Song im Radio ? Ich fine ihn ganz toll, wieder schön rockig und schön kölsch *g*!
'n Abend an alle

27.01.2004 | Oliver aus Oelixdorf  | E-mail schreiben
Nun geht die BAP-lose Zeit also wieder zu Ende - fein ! Hatte man die Zwischenzeit auch gut mit Grönemeyer (Danke nochmal an Mark aus OS !) und anderen gut überbrückt und nicht so oft an BAP gedacht, so kommt doch wieder ein wenig Spannung und Vorfreude auf das neue Album auf.
Liebe Grüße an Gilla - Schade das Pahlen nicht klappt :( und alle die Spaß an dieser Combo haben. It's only R'n'R !

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